Fragen & Antworten

Tun wir nicht schon genug für den Klimaschutz?
Nein. Der Weltklimarat kommt zum Schluss, dass selbst bei Einhaltung der aktuellen weltweiten Klimaschutzziele eine Erwärmung um 3 Grad bis 2100 und eine weitere Erhitzung danach nicht zu verhindern wäre.
Kohleausstieg? Die Kohlekommission hat einen Kompromiss gefunden, dem alle, sowohl die Wirtschaftsverbände als auch die Umweltverbände, die daran beteiligt waren, zugestimmt haben.
Die Umweltverbände haben in einem Sondervotum erklärt, dass ihnen das Ergebnis der Kohlekommission nicht weit genug geht und der Kohleausstieg bis 2030 notwendig ist. Das Ergebnis der Kommission haben sie nur mitgetragen, um einen völligen Stillstand im Klimaschutz zu verhindern. Der Kompromiss der Kohlekommission ist mit dem 1,5-Grad-Ziel unvereinbar. Viele Studien (z.B. vom Fraunhofer Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik) haben erwiesen, dass der Kohleausstieg bis 2030 möglich ist.
Der Kohleausstieg führt zu einem Import von nicht in Deutschland erzeugter Energie, die Emissionen werden dann einfach ins Ausland verlagert.
Bisher exportiert Deutschland viel Kohlestrom billig in Nachbarländer, die dafür verwendete Kohlekraft kann also ohne zusätzliche Importe aus dem Ausland abgeschaltet werden. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schreibt zu dieser Frage: „Die Befürchtung, dass sich durch einen deutschen Kohleausstieg die Stromerzeugung auf bestimmte andere Technologien in den Nachbarländern, wie französische Atomkraft oder polnische Braunkohle verlagert, ist unbegründet. Im Gegenteil: Der Kohleausstieg treibt auch die Dekarbonisierung (d.h. die Umstellung auf erneuerbare Energien) in Europa voran.

Wie geht's weiter mit FFF, wann hören die Jugendlichen auf zu streiken?
Uns reichen keine Versprechungen der Politik. Wir streiken, bis gehandelt wird und hören erst auf, wenn die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels sichergestellt ist!